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Wildmagnet Niederwild-Blühmischung


Dieser Saisonartikel ist wieder erhältlich ab März.

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Die artenreiche Wildmagnet® Niederwild-Blühmischung ist ein Wild-Eldorado und eine Schmetterlingswiese. Sie bietet hervorragende Äsung und Deckung. Mit hohen Honig- und Pollenerträgen ernährt sie nicht nur viele Wildbienenarten, sondern rund 540 Falterarten.

Eine Weiterentwicklung aus seit Jahrzehnten bewährten Komponenten mit konkurrenzstarken und ausdauernden Wildpflanzen. Die Erprobungsphase dieser Mischung dauerte von 2014 bis 2020 und umfasste mehrere Reviere und viele Hektar landwirtschaftliche Versuchsflächen.

Die Mischung enthält 42 Kultur- und Wildarten. Eine bezahlbare, artenreiche Mischung mit einem hohen Wildpflanzenanteil.

Aussaatzeit:

 April, Mai, Juni, Juli, August

Keimdauer:

 7-14 Tage

Wuchshöhe:

 Bis 1,75 m

Aussaatmenge:

 15 kg/ha (1,5 kg / 1.000 qm)

Aussaattiefe:

 2 cm

Verwendung:

 Äsung, Deckung, Brutdeckung, ganzjährige Deckung

Nutzungsbereich:

 Im Feld und am Waldrand

Nutzungsdauer:

 Drei- bis fünfjährig

Wildarten:

 Niederwild, einschließlich Rehwild

Zusammensetzung:

39,35 % Süßgräser, 26,34 % Kreuzblütler, 10 % Buchweizen, 7,97 % Wildpflanzen, 6,67 % Phacelia, 5,67 % Sonnenblumen, 4,00 % Leguminosen

42 Kultur- und Wildarten:

Waldstaudenroggen, Rohrglanzgras, Knaulgras, Glatthafer, Wiesen-Lieschgas, Senf, Ölrettich, Winterraps, Futterkohl Furchenkohl, Rübsen, Herbstrübe, Buchweizen, Phacelia, Sonnenblumen, Rotklee, Weißklee, Hornschotenklee, Luzerne, Spitzwegerich, Fenchel, Wiesen-Kerbel, Brauner Dost, Gemeiner Pastinak, Borretsch, Korn-Flockenblume, Skabiosen Flockenblume, Wiesen-Flockenblume, Gemeine Wegwarte, Wiesen-Pippau, Wilde Möhre, Roter Fingerhut, Wilde Karde, Gewöhnlicher Natternkopf, Wiesen-Witwenblume, Scharfer Hahnenfuß, Wiesen Sauerampfer, Kleiner Wiesenknopf, Rainfarn, Gemeiner Löwenzahn; Große Brennnessel, Großblütige Königskerze, Schwarze Königskerze.

Das erste Anbaujahr:

  1. Bodenprobe bis Mitte April nehmen. Das Ergebnis sollte im C Bereich von P/K/Mg liegen und der pH-Wert je nach Bodenart ausgeglichen sein. Bei den Produktfotos sind zwei Hilfstabellen zum richtigen Anbau und zur Düngung.
  2. Hohen Altaufwuchs mulchen. Keine weitere Bodenarbeit bis zum Aussaatzeitpunkt!
  3. Im Mai, bei tiefgründigem Boden pflügen, ansonsten fräsen. Die Fräse ist leider eine „Unkraut“ Vermehrungsmaschine, weil sie viele im Boden vorhandene, sogenannte Lichtkeimer aktiviert. Auf flachgründigen Böden geht es leider nicht anders. Gefräste Böden enthalten dementsprechend mehr unerwünschte Wildkräuter oder Unkräuter als gepflügte.
  4. Für beste Ergebnisse, sofort nach der Bodenbearbeitung mit einer Drillkombination einsäen. Nach Möglichkeit am selben Tag. (Also vormittags pflügen und nachmittags mit der Drillkombination einsäen.) In diesem Fall sind keine weiteren Arbeitsschritte notwendig. Andere Aussaatmethoden, einschließlich der Handsaat, sind natürlich möglich. Das Ergebnis wird jedoch ein anderes und nicht so perfekt sein.
  5. Sieben bis vierzehn Tage nach der Aussaat erscheinen normalerweise die ersten Keimlinge.
  6. Bei guten Wetterverhältnissen schließen sich die Saatreihen von 12,5 cm schnell und unterdrücken unerwünschte Wildkräuter.
  7. Nach etwa vier Wochen, wenn die Pflanzen etwa handflächen hoch sind, kann man einen Stickstoff-Einzeldünger geben. Etwa 50 Kg N Reinnährstoff wären ideal.
  8. Etwa sechs Wochen nach der Aussaat besteht normalerweise die erste sichere Brut- und Setzdeckung. Senf, Ölrettich und Phacelia dominieren zu der Zeit und sind ein Insektenmagnet.
  9. Im Laufe des Sommers entwickeln sich Buchweizen, Sonnenblumen, Kreuzblütler und Leguminosen zur gehaltvollen Herbst- und Winteräsung. Niederwilddeckung ist ausreichend vorhanden. Die Zahl der Insekten steigt weiter.

Die Wildmagnet Blühmischung hat ein ausgewogenes Blüh-, Blatt- und Körner- Verhältnis. So ist gewährleistet, dass über den gesamten Anbauzeitraum alles in ausreichender Menge zur Verfügung steht.

Das zweite Anbaujahr:

  1. Bis zum Frühjahr des zweiten Jahres haben sich die mehrjährigen Wildkräuter und Süßgräser voll entwickelt. Im zweiten Anbaujahr bietet der Waldstaudenroggen, zusammen mit den anderen Süßgräsern und den verbliebenen Pflanzen aus dem ersten Anbaujahr, eine hervorragende Brut- und Setzdeckung. In den trockenen Stängeln haben bereits die ersten Insekten überwintert.
  2. Im Sommer erreicht die Blühmischung eine Höhe von etwa 1,75 Metern. Zwei- und mehrjährigen Pflanzen sind in Vollblüte und ein Insektenparadies.
  3. Zum Herbst und Winter bleiben die hohen Stängel der Karde und die Blütenstängel der Süßgräser als Deckung und Körneräsung stehen.
  4. Blatt- und Körneräsung für das Niederwild sind weiter vorhanden.

Das dritte bis fünfte Anbaujahr:

  1. Inzwischen dominieren die mehrjährigen Pflanzenarten und Stauden.
  2. Ein und zweijährige Arten wird man weiterhin finden, da sich einige Pflanzen gut über Samen weitervermehren.
  3. Die Mischung bekommt einen artenreichen Blühwiesen-Charakter. Inzwischen haben sich auch nicht flugfähige Insektenarten, Kleinsäuger und eventuell sogar Reptilien angesiedelt.

Pflege:

Unter Einhaltung der Anbauempfehlungen (Bodenprobe, Düngung, Bodenbearbeitung, Einsaat, Aussaatmenge, Ablagetiefe) und bei normalen Witterungsverhältnissen braucht die Mischung keinerlei Pflege. Finden sich trotz sorgfältiger Vorbereitung, bspw. kleinflächig Ackerkratzdisteln, so sollte man diese nur von Hand entfernen.

Besteht dagegen eine Mahd- oder Mulchverpflichtung, so sollte man diese erst ab dem zweiten Jahr Ende Juli bis Anfang August durchführen. Die Mischung entwickelt sich dann aber anders als beschrieben und verliert viele ihrer Vorteile. In manchen Bundesländern kann man einen Antrag auf Befreiung von der Mahd- oder Mulchverpflichtung stellen. Mit Hinweis auf das reiche Insekten- und Säugerleben in der Mischung und die wichtige Winterdeckungsfunktion, gelingt Ihnen u.U. die Befreiung von der Mulchverpflichtung.

Nachbau:

Diese Mischung enthält keine Pflanzenarten von denen bekannt ist, dass sie zu Nachbauproblemen führen könnten. Das Mulchen des Aufwuchses und anschließende Pflügen der Fläche stellen den landwirtschaftlichen Ackerbauzustand normalerweise wieder her. Das Abspritzen der Blühmischung mit Herbiziden ist nicht nötig.
Damit keine möglichen Nachbauprobleme auf landwirtschaftlichen Flächen entstehen, wurde auf Malven (Kultur- oder Wildarten) in dieser Mischung bewusst verzichtet.

Zubehör

Produkt Hinweis Status Preis
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100 g = 56,33 €

Produktdatenblatt

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