Über uns

Über uns

Über uns

Neandertaler__169_WILDMAGNET

 

Wir sind ein Familienbetrieb im Nebenerwerb. Unsere Wurzeln liegen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen.

Berufliche Tätigkeiten haben uns zwischenzeitlich nach Hessen, Niedersachsen und Neuseeland verschlagen.

Ein Familienzweig beschäftigt sich mit der Berufsimkerei, der andere mit der Berufsjägerei - Handwerk verbunden mit Dienstleistung liegt uns im Blut.

Über das Angeln (Fischereischein seit 1978) ist der Firmeninhaber zum Beruf Revierjäger/Revierjägerin gekommen (Gesellenprüfung 1986). Zwischenzeitlich hat er einen Abschluss in Agrarwirtschaft und einen Jagdschein (1982), sowie ein Berufspraktikum der Fasanenzucht (1983) absolviert.

Ein interessantes Arbeitsangebot lockte 1988 in das wunderschöne Neuseeland. Vier Jahre lang traumhafte Bedingungen für die Leitung einer Wildfasanerie (Fasane, Rothühner, Perlhühner, Pfaue, Truthähne), eines Jagdparcours (18 Maschinen) und alle Facetten der Prädatorenjagd. Zwei Jahre davon verbrachte er auf einem Zuchtbetrieb mit 1.400 Stück Rotwild und etablierte das 11. Damwildvorkommen in NZ.

Neuseeländische Falknerprüfung (Buschfalken und Harris Hawk) in 1989.

Seit 1992 Leiter eines Lehr- und Forschungsreviers und eines Biotop- und Artenschutzzentrums eines Landesjagdverbandes.

Meisterprüfung zum Revierjagdmeister 1994.

Ernennung zum Revieroberjäger (DJV) aufgrund hervorragender Leistungen für die Belange von Wild und Jagd und dem Verbandswesen (2000), u.a. aufgrund der Entwicklung der Wildschutzmischungen WSM 1, WSM 2 und WSM 3.

Ernennung zum Wildmeister (DJV) aufgrund hervorragender Leistungen für die Belange von Wild und Jagd und dem Verbandswesen (2011), u.a. aufgrund der Entwicklung des akustischen Wildretters.

 

Zur Entstehung des Produktes:

Viele Jäger versuchen immer weiter zu optimieren, so auch der Firmeninhaber. Seit seinem 10. Lebensjahr experimentiert er mit irgendwelchen Angel- und später mit Jagdködern herum. Sein Ziel, ein Lockmittel für Altfuchsfähen zu finden, begann aber erst vor einigen Jahren nach der Erfindung der Dose Wipprohrfalle. Nun hatten wir eine hervorragende Falle, aber rein kam immer nur was man gerade so hatte.

Der Jungfuchsfang in den Sommermonaten immer schon ein Problem durch die Fliegenmaden, genauso die vielen milden Winter. Der Köder soll auch genau in der Mitte der Falle liegen, spätestens nach einem Fang ist das mit Wildgescheide nicht mehr der Fall. Ratten, Mäuse und Schnecken sind unerwünscht alles Raubwild aber schon. Also was machen?

Seine privaten Versuche wurden beflügelt, als er im Juni 2013 zu einem Treffen eingeladen wurde und dort auf andere „Niederwild-Enthusiasten“ traf. Das Treffen beflügelte ihn so, dass er von da an jeden Euro den er erübrigen konnte in das Projekt „Lockmittel“ steckte.

An den langen dunklen Wintertagen studierte er die alte Jagdliteratur in den Staatsbibliotheken unserer Republik, um noch mehr über die Methoden der „Alten“ zu erfahren. Gleichzeitig suchte er digitales Fangjagdwissen in Amerika zu erbeuten. Irgendwann merkte er, dass das alte Wissen und die Methoden der Fallenjäger Amerikas nicht mit unseren Fallen in unserer Zeit zusammen passten.

Mithilfe von Wildkameras versuchte er in verschiedenen Revieren alles ihm bekannte und bis dahin unbekannte an Ködern nebeneinander zu testen. Schnell merkte er, welchen Zeitaufwand er benötigen würde um alles alleine zu testen und die Jahre ins Land gehen würden, bis er alles erprobt hätte. Auch gibt es bei ihm bis jetzt weder Waschbären noch Marderhunde. Also mussten externe Tester mit in das Boot. Vom Winter 2013/14 bis heute haben ihn rund 70 Jäger und Berufskollegen unterstützt.

Ein Kollege mit einer bekannten Jagdschule in NRW, brachte ihn noch auf die Idee einen Lockstoff für Schwarzwild zu entwickeln. Das tat er aber nicht, sondern mischte seinem Raubwildlockstoff noch vorsichtig ein paar Schwarzwildkomponenten bei.

Es gab auch mal ordentlich Kritik, wenn gar nichts gefangen wurde, oder eine Versuchsreihe sogar abschreckend war. Aber gerade durch die konstruktive Kritik eines Berufskollegen, konnte er zwei negative Stoffe eingrenzen und am Ende aus der Mischung entfernen. Einer dieser Stoffe ist übrigens gerade in einem anderen Test zur Wildschadenabwehr!

Durch die vielen Testreihen und die vielen Tester, in der Saison 2015/16 waren es genau 41 Personen, kamen natürlich sehr viele Ergebnisse zusammen. Dabei kristallisierte sich mehr oder weniger zufällig heraus, dass fast alle Wildarten auf dieses Lockmittel ansprachen. Diese Erkenntnis führte zum Markennamen WILDMAGNET®. Die anonymisierten Testergebnisse aus der genannten Testreihe findet man in dieser PDF: Ergebnisse_Lockmittelversuch_2015-16.pdf

Von da an hat er zwar weiter testen lassen, sein Hauptanliegen war es aber von nun an aus natürlichen Rohstoffen ein gleichbleibendes Serienprodukt zu produzieren.

In der Jagdsaison 2016/17 waren etwa 180 Tuben in rund 70 EU-Revieren für einen Abschlusstest der ersten Serie im Umlauf. Mit den Tuben wollte er sich bedanken und noch eventuelle Hinweise zum Serienprodukt bekommen. Keiner der Tester musste sich bei ihm zurück melden, aber viele taten es. Wenn einer etwas beigetragen hat, auch öffentlich, war es immer freiwillig.

Mehr durch Zufall verwendete ein Jagdfreund das Lockmittel nicht nur bei der Jagd, sondern auch zum Angeln. Die Ergebnisse waren bei ihm so gut, dass andere Angler am dortigen See das Mittel ebenfalls ausprobierten und Erfolg hatten.

Sein langjähriger Tester Matthias Dose von der Firma Fallenbau-Dose hat ihn Ende 2016 gefragt, ob er das Produkt mit in sein Programm aufnehmen darf, weil es das einzige Lockmittel wäre, welches bisher bei ihm funktioniert hätte. Ähnliches gilt für meinen Kollegen René Wiese mit seiner SfA GmbH, mit dem der Inhaber vor langer Zeit die Berufsschulbank teilen durfte. Sein langjähriger Jagdfreund von der Firma Rieselfelder-Blockaderohr empfiehlt sein Produkt ebenfalls aus Überzeugung.

Vielen Dank an alle, die das Projekt "Lockmittel" in den letzten Jahren unterstützt haben.